Bürgerinitiative kämpft gegen Bebauung

Veröffentlicht am 19.11.2025 in Ortsverein
 

Protest, Irish Folk und grüne Wiesen: Wie eine Bürgerinitiative gegen die Bebauung der Mühlewiese kämpft und Stadträte in die Kritik nimmt.

Laichingen Gut besucht war der jüngste Ausspracheabend der Bürgerinitiative „Schützt die Mühlewiese“. Gabriele Reulen-Surek, die Sprecherin der Gruppe, berichtete über „sehr erfolgreiche“ Aktionen im nun zu Ende gehenden Jahr. So habe eine Zeitungsanzeige mit über 150 Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern, welche gegen eine Bebauung der Mühlewiese appellierten, ein solch positives Echo gefunden, dass noch viele weitere Bürgerinnen und Bürger sich gemeldet hätten, welche die Aktion ebenfalls unterstützen wollen. [...]


 
In diesem Zusammenhang verwies Reulen-Surek auf eine Aktion vor zehn Jahren, als über 1000 Unterschriften gegen eine Bebauung der Mühlewiese eingegangen sind. Von vielen Bürgern und Bürgerinnen besucht worden sei auch das Sommerfest auf der Mühlewiese im Anschluss an die Demonstration durch die Stadt. Der Auftritt der Irish Folk Band „Imrimid“ aus Ulm habe eine tolle Stimmung erzeugt. In diesem Zusammenhang dankte Reulen-Surek allen Helferinnen und Helfern, welche zum Gelingen des Fests beigetragen haben.

Weniger erfreulich sei das Verhalten der meisten Stadträtinnen und Stadträte, die persönlich angeschrieben worden seien, aber bis auf einen Anruf mit keiner Silbe reagiert hätten.

Lediglich Stadtrat Bernd Wiedenmann habe eindeutig Stellung gegen eine Bebauung der Mühlewiese bezogen. Bei der Zusammenkunft der Bürgerinitiative fügte der SPD-Stadtrat noch hinzu: „Sollten eines Tages die Bagger auf der Mühlewiese aufkreuzen, dann würde ich mich demonstrativ auf die Wiese setzen und sie daran hindern, die letzte grüne Lunge in der Stadt zu zerstören.“

Man warte immer noch auf eine Antwort der Stadtverwaltung und des Stadtbauamts, warum das erst im September nur einmal abgemähte, aber nun verfaulende Gras nicht entsorgt worden ist, erklärte Gabriele Reulen-Surek. Dies sollte unbedingt geschehen. Eine durch liegengebliebenes Gras erfolgende „Düngung“ wirke der Bildung der Magerwiese und damit der Artenvielfalt entgegen.

Auf Vorschlag von Markus Lippert soll bei einem fröhlichen Zusammentreffen bei Glühwein, alkoholfreiem Punsch und heißen roten Würsten am Samstag, 10. Januar 2026, um 16 Uhr auf der Mühlewiese das neue Jahr begrüßt werden.sz

 

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